Montag, 24. Juli 2023

Tour de Ruhr IV

 4.Tag: Donnerstag, 20. Juli 2023                                                                                                                Hembergen (Emsdetten)-Emsbüren 51 Kilometer

Letzter Tag! So schnell geht das wieder. Wir haben gute 50 Kilometer vor uns und können heute auch ein wenig „bummeln“.
Nach dem Frühstück, bei dem wir uns Zeit lassen, brechen wir gegen 10 Uhr auf.
Die Strecke ist uns bekannt, denn die sind wir (ich) schon mehrfach geradelt.
Es geht entlang der gestalteten Emsauen in Emsdetten und dann weiter in Richtung Isendorf.
Wir legen noch ein paar Pausen ein.
Eine davon im „Elter Sand“, eine weitere in Gellendorf.
Ruckzuck ist Rheine erreicht und wir fahren rechtsseitig der Ems entlang des Walshagenparks und setzen uns auch etwas weiter flußabwärts auf eine Bank.    
Ich mahne schließlich zur Weiterfahrt, da sich aus nördlicher Richtung Regen angemeldet hat.
Wir erreichen Franks schützende Terrasse in Salzbergen mit den ersten Regentropfen und gönnen uns erst einmal einen Kaffee.
Und somit endet wieder einmal eine tolle Tour mit den letzten 7 Kilometern, die ich solo bis nach Hause fahre.
Bis 2024!

Emsauen in Emsdetten

Der „Elter Sand“
See you in 2024!


Sonntag, 23. Juli 2023

Tour de Ruhr III

3.Tag: Mittwoch, 19. Juli 2023                                                                                                                           Waltrop-Hembergen (Emsdetten) 94 Kilometer

Heute ist die Königsetappe! Von Waltrop aus wollen wir wieder in Richtung Dortmund-Ems-Kanal, der heute unser Begleiter sein wird. Es geht auf Datteln und weiter auf Olfen zu.           

Uns fällt auf, dass sowohl der Kanal als auch die alte Fahrt mehrfach „überführt“ wird, was in unserer Gegend nicht der Fall ist. Hinter Datteln führt die Alte Fahrt über die Lippe, die wir auch bereits befahren haben. In Lüdinghausen legen wir eine Kaffeepause ein, die Location liegt direkt an der Kirche. Als wir weiterfahren, legen wir einen Fototermin an der „Burg Vischering“ ein.                  

Hinter Lüdinghausen fahren wir eine zeitlang über Land, wobei es Streckenabschnitte gibt, die nicht über einen Radweg verfügen. Bei Senden stoßen wir dann auf den Dortmund-Ems-Kanal und bald zischen wir direkt am Kanal über einen glatt geteerten „Highway“.   

Es geht durch Münster. Am Stadtteil St.Mauritz biegen wir rechts ab und halten auf die Werse zu. Auf den nächsten 7 Kilometern durchfahren wir ein landschaftlich wunderschönes Idyll. Nach ca. 3 Kilometern erreichen wir die „Pleister Mühle“ und rasten dort.                                 

Auf dem letzten Abschnitt führt unser Weg entlang des Emsradwegs und damit durch vertrautes Gebiet. In Greven füllen wir noch einmal die Getränkevorräte auf. Schließlich erreichen wir Hembergen und checken im „Alten Gasthaus Lanvers“ ein. 

Kanalüberführung bei Datteln
Kanalüberführung vor Olfen
Kaffee in Lüdinghausen
Burg Vischering
Burg Kakesbeck
Der Dortmund-Ems-Kanal hinter Senden
Auf der Radelautobahn nach Münster

An der wunderschönen…
…Werse
Die Ems
Vorspeisen



                              

Samstag, 22. Juli 2023

Tour de Ruhr II

 2.Tag: Dienstag, 18. Juli 2023                                                                                                                              Essen (Fischlaken)-Waltrop 78 Kilometer

Nach einem guten Frühstück geht es für uns heute durch den Pott. Wir werden wieder um die 78 Kilometer radeln und merken nach der ersten halben Stunde, über welche immense Fläche sich Essen erstreckt.
Es geht über ein gut ausgebautes Rad-Streckennetz u.a. über alte Bahntrassen. Nach kurzer Zeit radeln wir am Rande des Gruga Parks. Es rollt und wir stellen fest, dass wir in diesem Jahr nicht so viel trinken müssen, wie in den vergangenen Sommern. Wir haben dieses Jahr nach unserem Empfinden wieder einmal einen ganz normalen Sommer!
Einer der bereits erwähnten Bahntrassen führt über Borbeck. Dort haben wir einen guten Blick hinunter auf einen malerischen Stadtmarkt, der heute Menschen anlockt.
Bei Horst überqueren wir die Emscher, die sich zunehmend von der damaligen „Köttelbecke“ hin zu einem sauberen Flüsschen entwickelt hat.
Weiter geht es entlang des Rhein-Herne-Kanals vorbei an Gelsenkirchen.
Das heutige Highlight liegt an der Schnittstelle Rhein-Herne-Kanal und Dortmund-Ems-Kanal und heisst: „Schiffshebewerk Henrichenburg“.
Wir statten diesem Industriedenkmal einen Besuch ab, bevor wir nach rechts in Richtung Waltrop abschwenken, wo wir heute in „Burbaums Restaurant Hotel“ übernachten werden.

Am Beginn des Gruga Park Essen
Weit verzweigtes Radelnetz
Markt in Borbeck

Auf dem Radschnellweg 1 (RS1)

                                                                              Emscherblick
Emscher-Brücke
Der Rhein-Herne-Kanal bei Gelsenkirchen
Schiffshebewerk Henrichenburg



Freitag, 21. Juli 2023

„Tour de Ruhr“ 2023

In diesem Jahr geht es für Frank und mich zum 19. Mal auf eine mehrtägige Radreise. Diese ist von mir zusammengestellt, startet und führt durch das Ruhrgebiet.
In der Folge radeln wir über den Dortmund-Ems-Kanal, der Werse und der Ems wieder bis nach Hause, alles in allem rund 300 Kilometer.
Es haben uns in der Vergangenheit die Flüsse „angetan“.
2021+2022 radelten wir entlang des Main, 2019 folgten wir der Lahn.
Während wir 2018 komplett die Mosel schafften, war es 2017 die Lippe.
Weiter folgten: 2015+2016 (Rhein), 2013+2014, 2007 (Weser), 2012 (Ruhr), 2011 (Ems), 2010 (Deutsche Weinstraße), 2009 („Tour de Kanal“), 2008 (Brückenradweg), 2006 (Geestradweg), 2005 (Dortmund-Ems-Kanal). 

1.Tag: Montag, 17. Juli 2023
Dortmund (Hbf)-Essen (Fischlaken) 78 Kilometer


Der Morgen bzw. mein Start in die Tour beginnt um 6 Uhr, als ich mit meinem Rad vom Hof rolle und zu Frank nach Neumehringen fahre.
Gegen 6.30 Uhr komme ich dort an und wir trinken erst einmal eine Tasse Kaffee.
Um 7.19 Uhr geht unser Zug, wir steigen in Münster um und kommen gegen 9.30 Uhr am Dortmunder Hbf an, wo wir nach einem kurzen Frühstück auf dem Vorplatz in die Tour starten.
Unser erstes Ziel lautet „Phönixsee“. Auf dem Weg dorthin passieren wir eine interessante Skulptur am Wegesrand.
Nach der Umkreisung des Sees lautet unser nächstes Ziel: Ruhr!
Bis dorthin sind viele Höhenmeter zu absolvieren, wir radeln durch bergiges Land.
Bevor wir auf den Fluss stossen, der dieser Region seinen Namen leiht, müssen wir in Serpentinen an der Hohensyburg hinunter und dass mit bis zu 50 km/h!
Die Ruhr erweitert sich auf ihrem Weg in eine Reihe von Seen. Wir stoßen so, unten angekommen, auf den Hengsteysee, dem wir rechtsseitig folgen.
Dahinter schliesst sich der Hartkortsee an. Bei der Burgruine Hardenstein überqueren wir die Ruhr mittels Fähre. Dahinter beginnt dann der Kemnader See, an dem wir in einem „Beachclub“ eine wohlverdiente Kaffeepause einlegen und es uns in den Strandliegen gemütlich machen!
Vor Essen verlassen wir die Ruhr, um abzukürzen, damit unsere heutige Etappe nicht zu lang wird. In Kupferdreh treffen wir auf den Baldeneysee. Die letzten 2-3 Kilometer muss Frank ohne Unterstützung radeln, da im der (elektrische) Saft ausgeht. Ich ziehe ihn ein Stück bis wir letztlich nach fast 78 Kilometern das „Hotel Gastgeb“ erreichen und den Abend kulinarisch (asiatisch) ausklingen lassen.

Fahrt zu Frank
In Dortmund angekommen 
Der Phönixsee
Historisches Gebäude am Hengsteysee
Fototermin
Fähre Hardenstein
Beachclub „Strand Deck“
Bei Hattingen

Fast am Ziel
Am Ziel















Sonntag, 16. Juli 2023

Windiger Sonntag

Toller Blick auf die Vechtewiesen bei Ohne

 











Michi und ich sind heute einmal wieder in die angrenzende Grafschaft gefahren. Über Ahlde ging es hinter dem Steider Heck rechts über Feldwege bis nach Samern, wo wir vor Arnolds Bauerncafé links zur Vechte fuhren. 
Dort legten wir auf den Vechtewiesen eine Pause ein. Michi hatte seine Campingstühle samt Tisch dabei. Bis zur Pause hatten wir einen relativ starken Wind direkt von vorn!
Anschließend radelten wir über Schüttorf und Ahlde wieder bis nach Hause.
Morgen beginnt die Sommertour, die Frank und mich in diesem Jahr durchs Ruhrgebiet und wieder bis nach Hause führt. Selbstverständlich werde ich berichten!  
Die Vechte in Sicht

Verdiente Rast!