Montag, 23. März 2026

Tour de Ruhr 2

In diesem Jahr fahre ich wieder solo (ohne Frank) und starte meine Reise in Finnentrop. Ab Olpe radle ich über den Bergischen Panorama Radweg dem ich bis Hattingen folge. Hier gilt es zahlreiche Tunnel, Viadukte sowie eine wald- und wasserreiche Mittelgebirgslandschaft zu durchqueren.
Ab Essen begebe ich mich auf eine "Revival-Fahrt", der Tour de Ruhr, die Frank und ich bereits im Jahre 2023 absolvierten.
Durch den Pott geht es entlang des Dortmund-Ems-Kanals bis zurück in Emsland, welches nach insgesamt knapp 400 Kilometer erreicht wird.
Ich hoffe, dass das Wetter in der ersten Woche der Osterferien mitspielt.  

1.Tag: Montag, 23.März
Finnentrop-Wermelskirchen: 94 Kilometer

Die Nacht ist viel zu schnell vorüber, um 4 Uhr klingelt der Wecker. Die Bahn, mit der ich um 5.13 Uhr abfahre, ist pünktlich, der IC ab Münster auch! Ich denke, dass sollte man durchaus einmal erwähnen. Zu dieser Zeit liegen die Temperaturen noch um den Gefrierpunkt. In Finnentrop angekommen, folgt dann die erste Herausforderung. Der Aufzug ist defekt, also „abrödeln“, Taschen und Fahrrad seperat hochtragen, dann das Spiel umgekehrt und los geht´s!
Nach meinem Tourstart führt die erste Etappe von Finnentrop nach Olpe. Ich passiere den Ahauser Stausee. Weiter geht es entlang der Bigge nach Attendorn. Am Biggestausee gibt es schöne landschaftliche Motive zu sehen.
Schließlich erreiche ich Olpe. In Richtung Drolshagen, wie auch im weiteren Verlauf der Tagesetappe gibt es immer weider „knackige“ Steigungen, die trotz E-Bike ganz schön in die Beine gehen.
Hützemert hat seinen alten Bahnhof entlang des Panoramaradwegs stehen lassen und mitsamt Lok und Waggon zur Gastronomie umfunktioniert Leider ist nur am Wochenende geöffnet.
Als nächstes passiere ich die Aggertalsperre und radle zum Dach der Tour vor Dannenberg. In Marienheide lade ich an einer öffentlichen E-Bike-Ladestation den Akku nach und kehre währenddessen in die angrenzende Bäckerei ein.
Danach führt die Strecke fast ausschließlich über die alte Bahntrasse und das kontinuierlich bergab. In Wipperfürth gibt es Buntes zu entdecken.
Schließlich erreiche ich nach 94 Kilometern Wermelskirchen und mache im Hotel „Zum Schwanen“ Station.
Anstrengender Start in Finnentrop

Ahauser Stausee

Biggestausee


Alter Bahnhof Hützemert

An der…

…Aggertalsperre

Auf dem „Dach der Tour“

„Canyonfahrt“

Bunte Ansichten…

…in Wipperfürth

Tunnel bei Hückeswagen

Ankunft gegen 15.45 Uhr


Sonntag, 15. März 2026