Der Sommer ist vorüber und meine letzte mehrtägige Tour in den Osterferien liegt bereits wieder ein halbes Jahr zurück. In diesem Herbst radele ich von meinem Onkel in Hepstedt aus wieder ins Emsland. Hierbei komme ich durch Bremen, passiere die Wildeshausener Geest und erreiche über Löningen dann das Emsland bis ich schließlich wieder zuhause ankomme.
1.Tag: Montag, 12. Oktober
(Emsbüren) Bremen-Hepstedt: 30 Kilometer
Als ich mein Fahrrad auf dem Bahnsteig in Leschede abstelle, gehe ich in Richtung einer Schülerin, die mit ihrer Mutter ebenfalls auf den Bahnsteg kommt. Es rauscht ein Güterzug durch den Bahnhof und der Sog zieht meine Handschuhe, die ich auf den Gepäckträger gelegt hatte, mit sich und sind futsch.
Während der Zugfahrt nach Leer kommt mir die Idee neue Handschuhe zu bestellen und sie zu meinem Onkel schicken zu lassen.
In Leer angekommen, habe ich eine knappe Stunde Aufenthalt, ehe es nach Bremen weitergeht.
Von dort aus starte ich über den Jan-Reiners-Radweg nach Hepstedt. Vor Lilienthal biege ich ab und radle dieses Mal an der Wörpe bis Grasberg.
Nach ca. 30 Kilometern habe ich mein Ziel bis Mittwoch erreicht.
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| Am Ziel |
Hepstedt-Tarmstedt+ Hepstedt-Worpswede: ca.40 Kilometer
Am heutigen Tag radelte ich mit meinem Onkel zunächst am Vormittag nach Tarmstedt, um ein paar Einkäufe zu erledigen.
Am Nachmittag radelten wir auf einen Kaffee in das Künstlerdorf Worpswede.
E wehte ein kräftiger Wind aus westlicher Richtung.
3. Tag: Mittwoch, 14. Oktober
Hepstedt-Cloppenburg: 103 Kilometer
Das Wetter verheißt heute eine Tour bei guten äußeren Bedingungen. Um 8.30 Uhr sitze ich auf dem Rad.
In Lilienthal überholt mich ein Radler, dem ich bis Bremen immer wieder begegne, da er am Straßenrand irgendetwas deponiert.
Ich weiß bis jetzt nicht, um was es sich da handelte (wahrscheinlich Ware für einen "Straßentrödel").
Über Stuhr geht es weiter in Richtung Kirchseelte und Harpstedt.
Dort passiere ich die Ozeanbrücke und radle weiter nach Wildeshausen.
Hier lege ich eine Kaffeepause ein.
Die Strecke von Harpstedt bis Wildeshausen und weiter bis Cloppenburg gestaltet sich eintönig, verläuft entlang von Hauptstraßen und immer in westlicher Richtung.
Da ich heute den Wind häufig direkt von vorne habe (SW), muß ich mit meiner Akkuladung haushalten.
Mein neues Fahrradnavi hat am Ende der Tagesetappe noch 70%.
In Cloppenburg angekommen, checke ich im Hotel Schäfer ein.
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| Jan-Reiners-Radweg zwischen Tarmstedt und Grasberg |
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| Bremer Stadtgraben |
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| An der Weser |
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| In Stuhr an der Ochtum |
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| Klostermühle in Heiligenrode |
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| Ozeanbrücke bei Harpstedt |
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| Erste Pause nach 60 Kilometern |
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| Etappenziel erreicht |
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| Verdientes Abendessen |
4. Tag: Donnerstag, 15.10.2026
Cloppenburg-Emsbüren: 88 Kilometer
Da das Hotel Schäfer kein Frühstück anbietet, gehe ich gegen 7:30 Uhr ins 50m entfernte Café Frerker. Dort lasse ich mir Brötchen, Kaffee und Rührei schmecken.
Gegen 8.30 Uhr radle ich aus Cloppenburg über unebene Radwege hinaus.
Bei Lastrup mache ich ein paar Schnappschüsse.
Als ich Löningen erreiche, fahr ich entlang des Hase-Ems-Radwegs. Landschaftlich ist es hier wie überall im Emsland auch, ich radle so vor mich hin.
Vor Herzlake geht es für ein paar Kilometer direkt an der Hase entlang.
Bei Andrup lasse ich Haselünne nördlich liegen und nun geht der Kurs mehr südlich.
Bei Gersten habe ich ca. 60 Kilometer erreicht und mache eine Pause in einer sehenswerten Rasthütte.
Danach geht es schnell. Zunächst durchfahre ich Baccum, dann Bramsche und schließlich Gleesen. Gegen 14 Uhr bin ich dann auch schon wieder daheim.
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| Die St.Andreas Kirche in Cloppenburg |
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| Senf und Sonnenblumen vor Lastrup |
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| "Goody" läuft! |
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| Kurz hinter Löningen |
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| Entlang der Hase vor Herzlake |
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| Alte Schule in Lotten |
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| Pause hinter Gersten |
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| Dortmund-Ems-Kanal |
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| Fast schon Zuhause |
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| Die heimische Ems |


























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