Dienstag, 15. Juli 2025

Deutschlandtour 8.Bad Karlshafen-Hövelhof


 

Der Tag beginnt mit Regen. Nach dem Frühstück rüste ich mich für die Fahrt und lege die Regenbekleidung an. Als ich aus Bad Karlshafen hinausrolle, erinnert mich das Ganze an den ersten Reisetag von Mittenwald nach München. Es regnet und regnet! Nachdem ich mich in Beverungen mit Getränk und Snacks gerüstet habe, geht es weiter. Jetzt werden die Schleusen erst so richtig geöffnet! Ich stelle mich in einer Rasthütte unter und treffe 3 Radreisende (Opa, Vater, Sohn), die ihre Übernachtungen im Zelt absolvieren. Nach 10 Minuten fahre ich weiter, der Regen lässt nach. 

Als ich bei Wehrden in Richtung Westen fahre, kommt sogar die Sonne durch. Ich ziehe mich am Wegesrand um. Dann geht es weiter in Richtung Bad Driburg. Hierbei folge und quere ich mehrmals die Nethe. Ich komme in die Nähe von Höxter und radle durch Brakel.

Vor Bad Driburg nehme ich eine Streckenänderung vor, da ich zu starke Steigungen vermeiden will. In der Stadt lege ich eine Kaffee- und Ladepause ein. Was dann folgt, ist eine Posse. Da mir der Feldweg, der immer und immer steiler und schmaler wird, nicht die richtige Option zu sein scheint, nehme ich einen riesigen Umweg in Kauf. Die anschließende Abfahrt ist ein Trost, jedoch nur ein schwacher.

Es geht weiter durch Altenbeken und auf Paderborn zu. In Bad Lippsringe bin ich bereits mit Frank im Zuge der Lippetour an der Quelle gewesen und statte ihr wieder einen Besuch ab.

Von Bad Lippspringe aus möchte ich über die Alte Bielefelder Poststraße nach Hövelhof fahren. Da diese über Militärgelände führt und gerade Manöver ist, wird nichts daraus. Also muß ich einen Umweg von ca. 6-7 Kilometern in Kauf nehmen und komme mit dem letzten Strom aus meinem Akku in Hövelhof im Hotel Victoria an.  

Starkregen

Nur keine Trübsal blasen!

Es klart auf!

Bei Ottbergen

Hinter Bruchhausen

Vor Brakel

Alte Landstraße vor Bad Driburg- jetzt Radweg

Bad Driburg von oben

Irgendwo im Nirgendwo!?

Einmal mit der „Kirmes ums Dorf“

Eisenbahn-Viadukt in Altenbeken

Riesige Windkraftanlagen

An der Lippequelle…

…in Bad Lippspringe


Umweg (für mich)

Kurz vor Hövelhof
Streckenprofil eines schwierigen Tages

Montag, 14. Juli 2025

Deutschlandtour 7.Wanfried-Bad Karlshafen


 

Um 7 Uhr wird heute wieder gefrühstückt. Ich lasse es mir schmecken und radle um kurz nach 8 Uhr los. Im REWE decke ich mich mit Getränken ein. Das Tal liegt im Dunst und wird von der Sonne beschienen. Es geht durch den Wanfrieder Hafen, von dem mir gestern ein Radlerpärchen berichtete.

In Eschwege muß ich mir meinen Weg suchen, da eine Baustelle ausgerechnet die kleine Gasse, durch die ich muß, blockiert. Hinter der Stadt. fahre ich durch ein weites Tal immmer am Hang und somit auch häufig im Schatten, die Sonne hat jetzt schon Kraft.

Weiter geht es durch Bad Soden und Allendorf. Über Wahlhausen und Witzenhausen erreiche ich am Mittag Hannoversch Münden. 70 Kilometer sind absolviert und jetzt muß ich einfach eine Mittagspause machen und das in einem kleinen Café. Ich lasse jetzt die Werra hinter mir, die hier zusammen mit der Fulda zur Weser wird. Außerdem befinde ich mich wieder in Niedersachsen.

Die ersten ca. 20 Kilometer des Weserradwegs sind relativ unspektakulär, da es immer an der Hauptverkehrsstraße enlang geht, ehe sich die Streckenführung abseits davon bewegt.

Ich spule die letzten 20 Kilometer ab und erreiche gegen 16.15 Uhr Bad Karlshafen. Ich stelle wieder einmal fest, dass es Sinn macht, rechtzeitig am Zielort zu sein. Als ich gegen 17.45 Uhr zum Essen gehe, trifft noch eine größere Radfahrgruppe im Hotel ein und hat Schwierigkeiten, die Räder unterzustellen. 

Hotel „Zum Schwan“

Tolles Morgen-Panorama

Der Hafen…

…in Wanfried

Eschwege


Hinter Eschwege

Die Werra bei Eschwege

Burg Rothstein

Bei Kleinvach

Sehenswertes in…

…Bad Sooden

Unterwegs nach…

…Hann.Münden

Mittagspause

Das Ende der Werra ist…

…der Beginn der Weser 

Nur noch 20 Kilometer!

Mal wieder ein Fototermin

Fähre Wahmbeck




Sonntag, 13. Juli 2025

Deutschlandtour 6.Bad Salzungen-Wanfried


 

Der Morgen startet trübe, es ist bewölkt und wahrscheinlich gibt es heute auch Regen in Form von Schauern. Als ich gestern Abend aus dem Fenster schaute, konnte ich feststellen, dass eine große Männergruppe mit Fahrrädern ankam und die Garage komplett in Beschlag nahm. Also plane ich heute ganz früh loszufahren und frühstücke bereits um 7 Uhr, bin aber trotzdem nicht der Erste.

Nach dem Auschecken rolle ich langsam durch die Stadt und erreiche den sehenswerten Kurpark mitsamt den Einrichtungen. Hinter der Stadt sehe ich zwei Fördertürme, die vermutlich für Bergbau stehen. Bei Vache fahre ich auf dem Rhönradweg.

Sowohl in Philippsthal als auch später in Heringen stehen riesige Abraumhalden in der Landschaft. Die Letztere ist im Volksmund als „Monte Kali“ bekannt. Bei Heringen lege ich dann auch eine Kaffeepause ein. Weiter geht es nach Gerstungen und Creuzburg, ich lasse Eisenach rechts liegen. 

Am frühen Nachmittag macht ein Schild auf eine Lokalität aufmerksam, die direkt am Weg liegt und ich folge gerne der Einladung.

Bei Hainich passiere ich zuerst einen Campingplatz und dann folgt eine beeindruckende Felsformation.

Treffurt ist der letzte größere Ort vor meinem heutigen Zielort Wanfried. Ich mache Station im „Hotel zum Schwan“.

Bad Salzungen: Kurpark mit Gradierwerken

Fördertürme!?

Pause

Urige Brücke bei Heringen

Bei Gerstungen

Ehemalige Grenze

Und wieder eine Pause

Biohof mit Hotel und Café

Burg Creuzburg

Bei Creuzburg

Hainich-Werratal

Ritterburg Normannstein in Treffurt

Hotel „Zum Schwan“ in Wanfried